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Zubehör Grundausstattung für Dessous Nähanfänger

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Damit der Einstieg ins Nähen von Unterwäsche leicht gelingt, stelle ich dir das Nähzubehör vor, welches ich immer wieder benötige und dessen Anschaffung sich absolut gelohnt hat. Für das Nähen von Dessous benötigst du kaum mehr Werkzeuge als für andere Kleidung und Accessoires. Auf welches Zubehör ich nicht verzichten würde und wofür es beim Nähen von Unterwäsche eingesetzt wird, zeige ich dir jetzt.  

Schnittmuster erstellen, abpausen oder ausschneiden

Zeichenutensilien

Natürlich dürfen zur Schnitterstellung die Klassiker: Kleine und große Papierschere*, Bleistift*, Radierer, Geodreieck*, Kurvenlineal*, Klebestift* und Klebefilm* nicht fehlen. Als Klebefilm eignet sich hervorragend einer, auf dem man auch schreiben kann.

Papiere

Zum durchpausen habe ich schon einige Papiere getestet und bin schließlich bei einer Butterbrotpapierrolle (von Netto) und Briefblöcken* hängen geblieben. Für große Teile nutze ich die MALA-Rolle von Ikea. Die ist auch recht transparent. Der einzige Nachteil ist, dass ein Mienenbleistift schnell Kratzer ins Papier macht. Für ganz große Schnitteile benutze ich Packpapierrolle (von McPaper oder der Post). 

Zuschnitt

Stoffschere oder Rollschneider?

Beim Zuschnitt stehst du vor der Entscheidung, ob du lieber mit einer Stoffschere oder einem Rollschneider arbeiten möchtest. Für Anfänger empfehle ich die Stoffschere*, da sie leichter zu handhaben und in der Anschaffung günstiger ist. Später lohnt sich aber auch eine Schneidematte* mit Rollschneider*, da Unterwäsche-Materialien oft sehr flutschig sind und der Zuschnitt so leichter gelingt.

kleine Stickschere

Ich hatte viele Jahre keine Stickschere* und möchte sie nun nicht mehr missen. Kleine überstehende Fadenenden sind am einfachsten mit der Stickschere abzuschneiden.

Maßband und Handmaß

Zur Vermessung deines Körpers und Größenbestimmung ist das Maßband* unerlässlich. Neben dem Maßband nutze ich auch ein Handmaß* um die Stoffkante parallel zur eingezeichneten Dehnungsrichtung zu platzieren und für kleinere Vermessungen zwischendurch.

Dampfbügeleisen und Bügelbrett

Zum Abbügeln und Nähte ausbügeln nutze ich dieses Bügeleisen* schon seit Jahren. Es hat alle nötigen Einstellungen und der Dampf kann ideal reguliert werden. Ich liebe es! Das Bügelbrett* hat meiner Meinung nach das Beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

DIY Nähgewichte

Die Nähgewichte habe ich aus Modelliermasse* und Muttern aus dem Baumarkt selber gemacht. Dazu formst du einfach die Masse um die Muttern und bäckst sie im Backofen. Danach kannst du sie mit Acrylfarbe anmalen und nach dem Trocknen mit Klarlack (Nagellack) versiegeln.

Nähen

kleine Helfer

Der Trickmarker* ist für das Nähen von Unterwäsche unerlässlich. Dadurch dass die Nahtzugaben oft nur wenige Millimeter betragen, lohnt es sich für Knipse (anstelle einer Schere) einen Stift zu nutzen, der sich wieder auswaschen lässt oder nach einiger Zeit von alleine verblasst. Ich habe mit dem Trickmarker von Prym, der nach einigen Stunden verblasst sehr gute Erfahrungen gemacht.

 

 

Ohne Auftrenner* nähe ich nicht. Hier und da vernäht man sich immer mal und gerade bei 3-fach Zick-Zack-Stichen in Kombination mit Spitze, ist es unmöglich (oder sehr sehr müßig) die Naht nur mit einer Schere aufzutrennen.  

 

 

Bei gedoppelten BH-Cups oder Unterbrustbändern sorgt der Sprühkleber* dafür, dass unter der Nähmaschine alles gut zusammenhält und nichts verrutscht. Außerdem kann man mit Sprühkleber und Charmeuse einfach kleine Bänder zur Überdeckung von Nähten auf Schaumstoff-BH-Cups machen.  

Nadeln und co.

Stecknadeln* fürs Nähen von Dessous sollten möglichst fein sein, damit die zarten Stoffe und Spitzen nicht beschädigt werden. Für Probe-BHs nutze ich gerne Sicherheitsnadeln*, damit beim An- und Ausziehen keine Verletzungen entstehen.

 

 

Ich habe mein Nadelkissen selber genäht, aber liebäugle schon lange mit einem praktischen Magnet-Nadelkissen*, bei dem die Nadeln an Ort und Stelle bleiben und nicht mehr im ganzen Raum verteilt liegen.

 

 

Stoffclips* finde ich super praktisch, um Vorder- und Rückseite eines Schnittteils zu markieren. Für die Anprobe von Test-BHs eignen sie sich ebenfalls gut zum Abstecken, sodass niemand verletzt wird.

 

 

Dessous Materialien sind meist dehnbar und somit braucht man unbedingt Nähmaschinennadeln*, die darauf ausgelegt sind. Für Jersey kann man auch spezielle Jersey Nadeln verwenden. Als Nadelstärke nehme ich immer 70er oder 75er. Das Garn sollte natürlich darauf abgestimmt sein. Dazu nehme ich 120er Garn. Beim Garn ist es wichtig nicht an der Qualität zu sparen, denn was nützt einem ein wunderschöner BH aus feinster Spitze, wenn er die ersten Tragen und Wäschen nicht übersteht, weil das Garn reißt.

 

Applikationsschere

Beim Nähen von Unterwäsche muss oft die Nahtzugabe am Gummiband zurück geschnitten werden. Damit man dabei nicht in den Stoff oder ins Gummiband schneidet, gibt es dafür Applikationsscheren* oder auch Tellerscheren genannt. Die Schere ist nicht zwingend nötig, aber ein „nice to have“.

 

Alle Näh-Werkzeuge im Überblick

  • Kleine und große Papierschere

  • Bleistift und Radierer

  •  

    Großes Geodreieck
  • Klebestift und Klebefilm (beschriftbar)

  •  

    (halb-) transparentes Papier
  • Stoffschere oder Rollschneider mit Schneidematte

  •  

    Stickschere
  • Maßband und Handmaß

  •  

    Bügeleisen und Bügelbrett
  • Nähgewichte

  •  

    Nahttrenner
  • Selbstlöschender Textilstift

  •  

    Sprühkleber
  • Stecknadeln, Clips und Sicherheitsnadeln mit Nadelkissen

  •  

    Nähmaschinennadeln und Nähgarn
  • Applikationsschere

 

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